Datenbankkonversationen: Unterstützung kooperativer by Thomas Kirsche

By Thomas Kirsche

Der Erfolg von Groupware-Produkten wie Lotus Notes zeigt, wie wichtig für viele Organisationen die Rechnerunterstützung kooperativer Zusammenarbeit auf der foundation eines gemeinsamen Datenbestandes ist. In dem Buch werden zuerst die Grundlagen kooperativer Arbeit und die Möglichkeiten der Rechnerunterstützung diskutiert und anhand einer Vielzahl von Referenzen dokumentiert. Vor einem Datenbankhintergrund wird anschließend das neue Konzept der Datenbankkonversationen entwickelt. Es erlaubt die stufenweise Veränderung eines gemeinsamen Datenbestandes durch mehrere Benutzer gleichzeitig, ohne daß dabei die Konsistenz des Datenbestandes gefährdet wird. Das Buch wendet sich an Leser, die an der konkreten Umsetzung von Ideen aus dem Bereich des Computer-Supported Cooperative paintings (CSCW) interessiert sind.

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Außerdem erfolgt bei freier Kooperation die Beeinflussung an den Eingriffspunkten nur von den anderen an der Zusammenarbeit beteiligten Agenten, während bei koordinierten Abläufen auch ein externer Koordinator eingreifen kann. Im Falle der geregelten Eingriffspunkte sind die Beeinflussungen vorhersehbar. Wenn beispielsweise ein Arbeitsschritt Ergebnisse einer vorangehenden Aktivität benötigt, ist die Beeinflussung am Anfang der Aktivität vorhersehbar. Ein anderes Beispiel ist die funktionale Aufteilung einer Aufgabe, bei der die Teilergebnisse vor dem darauffolgenden Schritt synthetisiert werden müssen.

Am Anfang gehen in Form von Vorschlägen Beeinflussungen aus, über deren Annahme erst zu einem viel späteren Zeitpunkt entschieden wird. Ein Unterstützungssystem, das klären kann, welche Vorschläge zu welchen Entscheidungen geführt haben, ist zweifellos hilfreich für die freie Kooperation. Die Unterstützung von freier Kooperation, speziell der datenorientierten Kooperation, ist Gegenstand dieses Buches. Es sind daher insbesondere die Anforderungen an die Systemunterstützung der Tabelle 3 interessant.

Im anderen Fall (Abbildung 8d) geht die Beeinflussung von den beteiligten Agenten aus, sie ist intern. Eine Verhandlung ist typisch für eine Zusammenarbeit mit wiederholten, internen Eingriffspunkten. In Abbildung 8 nicht sichtbar ist die Unterscheidung zwischen geregelten und ungeregelten Eingriffspunkten. Geregelte Eingriffspunkte sind solche, die durch vorhersehbare Ereignisse definiert werden. Beispielsweise ist in einer synchronen Auftraggeber/Auftragnehmer-Beziehung die Rückgabe des Resultats als Eingriffspunkt vorhersehbar.

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